Bauhaus und Moderne: Form folgt Leseweg
Jan Tschichold übersetzte funktionalistisches Bauen in klare Satzspiegel und asymmetrische Balance. Weißraum wird Platz, Zeilen werden Wege, und Ankerpunkte führen Blickströme wie Lichtbänder durch einen sachlich organisierten Grundriss.
Bauhaus und Moderne: Form folgt Leseweg
Der Modulor verknüpfte anthropometrische Maßreihen mit Proportion. In Layouts wird daraus Grundlinienraster, Zeilenabstand, Skalierung. So entsteht ein menschzentrierter Takt, der Kompositionen hörbar macht und Lesbarkeit körperlich erfahrbar gestaltet.